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Zum Ende der Seite springen Battlefield 4 Preview
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Esox-Lucius Esox-Lucius ist männlich
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Quelle:http://www.gamestar.de/spiele/battlefiel...43,3010724.html

Battlefield 4 in der Vorschau

Alle 4 einen!

Alles gleichgeblieben auf dem modernen Schlachtfeld? Von wegen! DICE wirft für Battlefield 4 den Koop-Modus weg und packt den Multiplayer in die Solo-Kampagne. Zumindest ein bisschen.

Unsere Kampagne hatte nicht das typische Battlefield-Gefühl« sagt DICE selbstkritisch über den Solo-Modus von Battlefield 3. Spektakuläre Zerstörungsszenen sind darin größtenteils durch Skript-Ereignisse fest vorgegeben, in Fahrzeug-Einlagen lenkt das Spiel selbst und die KI-Kameraden tun, was ihnen gerade passt.

In Battlefield 4 soll das alles der Vergangenheit angehören. Auf einem großen Enthüllungs-Event direkt in Stockholm hat uns DICE gezeigt, wie man die großen Tugenden der Shooter-Reihe jetzt auch dem Solo-Modus beibringt.

Ersaufen zu Bonnie Tyler
Die Kampagne von Battlefield 4 beginnt mit dem Prolog »Fishing in Baku« unter Wasser. Nicht aber in einem U-Boot, sondern in einem auf den Grund des Kaspischen Meeres sinkenden Taxi. Darin liegt die vierköpfige Einheit »Tombstone« und schreit. Weil die Luft demnächst ausgeht. Weil durch den Außendruck immer mehr Risse in den Fenstern entstehen. Weil die US-Soldaten nicht zu den Klängen von »Total Eclipse of the Heart« aus dem Autoradio sterben wollen. Und weil Recker, der Spieler, gerade von seinem schwer verletzten Vorgesetzten Dunn den Auftrag bekommen hat, die Fenster einzuschießen.

Ein Plan, den weder Irish noch sein Kamerad Pac besonders gelungen finden. Die Mischung aus panischem Geschrei, bellendem Befehston, ächzendem Metall und dem Gesang von Bonnie Tyler und Meat Loaf verstummt erst, als Recker den Revolver spannt… und abdrückt.

14 Minuten vorher scheint die Welt noch in Ordnung für das Soldaten-Quartett. Recker schleicht mit einem Sturmgewehr im Anschlag durch eine mit hübschen Licht- und Partikeleffekten dekorierte Schul-Ruine in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Grafisch erinnert die auf einem PC gezeigte Szene stark an Battlefield 3 , wirkt durch realistisch im Wind wehende Vorhänge und extra viel aufgewirbelte Papierfetzen aber noch einen Tick stimmiger.

Kurze Zeit später erreicht Recker den Treffpunkt. Pac ist schon da, Dunn kommt einen Augenblick später nach. Nur von Irish fehlt jede Spur. Wenige Sekunden später klärt sich das Rätsel auf: Der Kamerad ist von feindlichen Truppen aufgespürt worden und braucht auf der anderen Straßenseite Feuerschutz. Das übrige Trio stürmt ans Fenster und deckt den GI mit gezielten Salven.

Wie schon in Medal of Honor: Warfighter darf auch Recker in Battlefield 4 während eines Feuergefechts schnell zwischen zwei Visier-Typen umschalten. So wechselt der Spielcharakter per Tastendruck flink von Kimme und Korn auf die Zoom-Optik, um entfernte Feinde besser aufs Korn nehmen zu können. Nach der gewonnenen Schießerei hieven die Soldaten ihren Kollegen durchs Fenster. Laut DICE hat man dafür nochmals am ANT-Animationssystem gearbeitet, um das Gewicht eines schwer bepackten Kämpfers glaubwürdig vermitteln zu können.

Multiplayer-Zutaten für die Kampagne

Hinter der Schule zieht die Einheit durch ein Waldgebiet weiter und steht kurz danach auf einem offenen Feld. Hier sollen die Männer von einem verbündeten Hubschrauber aus der Gefahrenzone evakuiert werden. In dem - im Vergleich zur BF3-Solo-Kampagne - riesigen Gebiet stehen vereinzelt Frachtcontainer und kaputte Holzzäune, am Horizont wehen große Planen an Wolkenkratzer-Baustellen im Wind.

Schick: Als die Kameraden das Feld erreichen, kreisen unzählige Vögel am Himmel. Allzu lange dürfen die Kämpfer das Naturschauspiel aber nicht bewundern, da eine feindliche Patrouille im MG-Buggy ihre Position geortet hat.

In der jetzt folgenden Schießerei kommen gleich vier Neuerungen von Battlefield 4 gleichzeitig zum Einsatz. Erstens: Der Spieler darf wie im Multiplayer-Modus Feinde »spotten«. Sind die gegnerischen Truppen erstmal markiert, feuern Reckers Mitstreiter bevorzugt auf die zugewiesenen Ziele. Das gilt zudem auch für den befreundeten Hubschrauber. Als der Kampf-Heli mit einem Luftschlag das Feuer auf die Patrouille eröffnet, vergehen die Feinde in einem spektakulären Feuerball. Das sah selbst in Battlefield 3 nicht so gut aus.

Weil durch den Knall weitere Feinde anrücken, zeigt DICE Neuerung Nr. 2: Der Spieler ist nicht mehr darauf festgelegt nur einem schmalen Pfad zu folgen. So kann sich Recker - genau wie in einer Multiplayer-Karte - auf dem breiten Feld frei bewegen, auf Wunsch mit Sprengstoff eigene Türen in Gebäude sprengen oder dem Ärger großräumig aus dem Weg gehen. Die KI-Gegner sollen dabei genau wie Multiplayer-Spieler reagieren und so auch von Flanken-Angriffen überrascht werden können.

Die dritte Verbesserung: Genau wie im Multiplayer-Modus kann der Spieler jetzt auch solo vollwertige Fahrzeuge steuern. So schwingt sich Recker etwa an einen MG-Buggy, umkurvt eine Gruppe überraschter Feinde, wechselt in die Geschützkanzel und eröffnet das Feuer.

Als der letzte Gegner in den Staub fällt, wird auch die vierte Neuheit eingeblendet. Battlefield 4 verteilt für jede Mission Punkte, was den Wiederspielwert der Einsätze erhöhen soll. Bisher ist jedoch noch unklar, ob die Ergebnisse auf einem gemeinsamen Zähler landen und wofür genau Punkte vergeben werden.

DICE erhofft sich von den Änderungen das gleiche unvorhersehbare Spielgefühl in der Kampage wie im Multiplayer-Teil. Wir werden aber trotzdem den Verdacht nicht los, das noch viel mit Skripts gearbeitet wird. Möglicherweise täuscht der Eindruck - oder aber DICE hatte aus Zeitgründen nur zur Präsentation getrickst.

In der Klemme

Um dem Buggy beizukommen, fordern die Schurken eigene Luftunterstützung: Ein schwer bewaffneter Havoc-Kampfhubschrauber spürt das Soldaten-Quartett in einer Hochhaus-Baustelle auf. Obwohl Pac und Irish noch protestieren, ordnet Dunn an, dort mit dem Transport-Aufzug zum Dach zu fahren, um dort mit dem nach wie vor kreisenden eigenen Heli zu fliehen. Erst als die Gruppe schutzlos im Aufzug steht, bemerken sie den anfliegenden Helikopter. Der zersäbelt nicht nur die Aufzugkabine, sondern perforiert auch den Rest der Baustelle, die die Helden hektisch in Richtung Dach durchlaufen.

Oben angekommen steht der befreundete Heli bereits zum Einsteigen bereit - bis der Landeplatz wenige Augenblicke später von einer Raketensalve des Feind-Fluggeräts getroffen wird. Cool: Als das Hochhaus jetzt Etage für Etage in sich zusammenstürzt, kann der Spieler offenbar Recker die ganze Zeit frei steuern. Das macht ihn aber auch nicht gegen die Schwerkraft immun - so oder so stürzt das Haus ein und begräbt die komplette Einheit unter sich.

Recker kommt wenig später wieder zu sich und sieht Irish und Pac über Dunn knien. Das Problem: Der Chef hat sich das Bein unter einem Metallträger eingeklemmt. Draußen kreist weiterhin der feindliche Heli und auch weitere Fußtruppen sind bereits unterwegs zur Hausruine. Weil die Zeit drängt und es um Leben und Tod geht, entschließt sich die Gruppe zu einer extremen Lösung: Recker soll Dunn das Bein abschneiden. Ein Quicktime-Event später tragen die Kameraden ihren schwerverletzten Kommandanten in ein frisch gekapertes Taxi, das Recker lenken darf.

Die Fluchtfahrt dauert aber nicht lange: Auf der Küstenstraße holt der Havoc den Wagen ein. Zwar gelingt es Recker noch, den Angreifer in einer Zeitlupen-Einlage mit dem Granatwerfer zu treffen, eine feindliche Rakete schleudert die Karre aber trotzdem noch in die Bucht vor Baku. Jetzt knüpft die Szene wieder an den Anfang der Mission an und zeigt, wie die Soldaten aus dem sinkenden Auto treiben.

Aus dem Off ertönt dabei ein mysteriöser Funkspruch. Offenbar war es die Mission des jetzt für tot erklärten Dunns und seinen Männern, Beweise zu sammeln, um einen Angriffskrieg der USA gegen China zu rechtfertigen. DICE orakelt, dass die Chinesen in der Solo-Kampagne eine große Rolle spielen werden, möchte aber noch nichts zu ihrer möglichen Rolle im Mehrspieler-Teil sagen.
Vertraute Technik

Battlefield 4 sieht zwar an einigen Stellen besser als sein Vorgänger aus, erinnert aber oft frappierend an die Grafik von Battlefield 3. Das hat einen einfachen Grund: Zwar basiert Teil 4 auf der neuen Frostbite Engine 3, die ist laut DICE aber wiederum nur eine Weiterentwicklung der Frostbite Engine 2. So hat das Team viele Elemente direkt übernommen, bei Beleuchtung, Partikel, Zerstörungssystem und Gesichtsanimationen aber noch mal eine Schippe draufgelegt.

ußerdem sollen in Battlefield 4 alle Zwischensequenzen oder Dialoge ohne jegliches Pre-Rendering in Echtzeit in der Engine ablaufen. Die uns gezeigten Szenen liefen dabei auf einem High-End-PC, auf eine Lead-Plattform will sich DICE hingegen nicht festlegen lassen. Da der FrostED-Editor der Frostbite Engine 3 alle Änderungen an einem Level sofort auf alle Plattformen ausgeben kann, entsteht das Spiel so parallel für alle Systeme. Welche genau das sind, will DICE übrigens noch nicht verraten. Es ist zwar davon auszugehen, dass BF4 für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Next-Gen-Konsolen erscheinen wird, DICE wollte das auf unsere Nachfrage aber noch nicht bestätigen.

Zum Umfang des Multiplayer-Modus schweigt sich DICE ebenfalls noch aus. Nur einem erteilt man schon jetzt eine klare Absage: Der durchwachsene Koop-Modus aus Battlefield 3 wird nicht wieder zurückkehren.

Fazit der Redaktion
Michael Obermeier: Die Skript-Tristesse durch Multiplayer-geprüftes Chaos zu ersetzen, klingt genau nach dem richtigen Weg für die Solo-Kampagne von Battlefield 4 - wenn es denn in der Praxis auch wirklich so funktioniert wie von DICE beschrieben. Der Story-Fokus auf das eigene Squad und Reckers Wandel vom Anfänger zum Anführer klingt ebenfalls interessanter als die hundertste Dritter-Weltkrieg-Klamotte - auch wenn ich bezweifle, dass die vier neuen Kameraden der liebgewonnenen Bad Company das Wasser reichen können.

Dass der Koop-Modus nicht zurückkommt, macht mich nicht traurig. Den habe ich bei BF3 - genau wie die Kampagne - einmal gespielt und mich danach monatelang im Multiplayer-Part ausgetobt. Gerade was den Mehrspieler-Modus bei BF4 angeht, bin ich sehr gespannt. Aktuell blockt DICE noch jegliche Anfragen über ein Drei-Fraktionen-System oder die Rückkehr des Commander-Modus ab.

Das erste Gameplay-Video zu Battlefield 4 zeigt 17 Minuten Spielszenen aus der Solo-Kampagne des Ego-Shooters in der Mission Fishing in Baku.




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09.04.2013 17:53 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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Battlefield 4
Preview-Video zum Multiplayer-Modus

Quelle:http://www.gamestar.de/videos/previews,1...ld-4,70655.html




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18.06.2013 13:01 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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Test der Solo-Kampagne

Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/battlefiel...43,3029485.html

Mit Rumms, aber ohne Sinn und Verstand

Die Solo-Kampagne von Battlefield 4 verzückt im Test zwar Aug, Ohr und Abzugsfinger, hält uns aber offenbar allesamt für blöd.

Während wir den Multiplayer-Modus von Battlefield 4 erst noch ausgiebig und vor allem unter Live-Bedingungen testen müssen, haben wie die Kampagne des Dice-Shooters bereits durchgespielt - und stellen fest, dass sie die Spieler spalten wird.

Die Fraktion, der Krawallfaktor und Tempo eines Shooters wichtiger ist als alles andere - nennen wir sie mal die Call of Duty -Fraktion -, wird mit der Solo-Kampagne von Battlefield 4 ihre helle Freude haben, keine Frage.

Die Fraktion, die von einem modernen Schießspiel auch noch so etwas wie eine fesselnde und in sich zumindest halbwegs logische Handlung sowie Identifikationsfiguren erwartet, gehen hingegen leerer aus als ein entkernter Flugzeugträger.

Wo ist die Wertung?

Wir haben uns entschlossen, bei Battlefield 4 (und später auch bei Call of Duty: Ghosts ) keine gesonderten Wertungen für Solo-Kampagne und Multiplayer zu vergeben. Deswegen bitten wir noch um etwas Geduld, bis wir die Mehrspielerschlachten von Battlefield 4 ausreichend lange und im Live-Betrieb getestet haben. Zwar haben wir den Multiplayer-Modus schone eine Weile abseits der Beta spielen können, aber hauptsächlich unter verfälschten Bedingungen, nämlich bei Dice in Stockholm.

Augen- und Ohrenschmaus

Schauwert hat die Solo-Kampagne von Battlefield 4 allemal. Da gehen Flugzeugträger zu Bruch, hier stürzen Gebäude ein, und dort drüben fällt eine Seilbahn aus dem Himmel. Explosionen, die man vom Fleck weg heiraten könnte, wenn sie nicht so kurzlebig wären, verzücken unsere Netzhäute. Partikeleffekte spratzen förmlich aus dem Monitor.

Verdammt schick sieht's aus, dieses Battlefield 4, jedenfalls, wenn's nicht gerade mal wieder einen Darstellungsfehler (verschwindende Texturen mit Nvidias angeblich »Battlefield-optimiertem« Beta-Treiber, alles überlagernder Farbmatsch mit aktuellem R331-Treiber) auf unserer Geforce Titan produziert. Ärgerlich. Mit einer Radeon 7970 haben wir derartige Probleme nicht erlebt. Genauen Aufschluss über Techniktücken und Hardware-Anforderungen wird unser Technik-Check geben, der in den kommenden Tagen online geht.

Ärgerlich auch, dass es das Spiel nicht so gut wie ein Call of Duty hinbekommt, unseren Blick auf die Wow-Momente zu lenken. Wenn wir nicht zufällig im richtigen Moment hingucken, passiert vieles von uns unbemerkt. Trotz des exzellenten Sounds, der uns immer wieder Hinweise darauf gibt, wohin wir blicken sollen. Aber hey, wenn gleichzeitig blaue Bohnen kleinerer und größerer Bauart durch die Gegend zischen, kann man schon mal mit was anderem beschäftigt sein als mit einer Flugzeugträger-Kommandobrücke, die sich gerade laut knirschend ins Meer verabschiedet. Das ist schade.

Trotzdem: Wer Battlefield 4 nicht mit Surround-System oder zumindest mit sehr guten Kopfhörern angeht, sollte mit Zwangsspielen von Barbies Pferdeabenteuer nicht unter zehn Stunden bestraft werden. Der Klangteppich, den Dice unter das Abenteuer von Recker und seinem Tombstone-Squad gelegt hat, dürfte für einige Zeit locker als Referenz durchgehen, selbst wenn die deutschen Sprecher im Vergleich zu den englischen spürbar abfallen. Da kann auch Moritz Bleibtreu nix dran ändern, zumal sein Charakter ohnehin nur einen vergleichsweise minimalen Auftritt hinlegt. Aber das ist an dieser Stelle Krittelei auf hohem Niveau, die Kampagne von Battlefield 4 brennt ein optisches wie akustisches Feuerwerk ab.
Künstliche Idiotie

Schade aber, dass die Gefechte längst nicht so fordernd ausfallen wie noch in Battlefield 3 , auch wenn sich die Gegner-KI nicht von der des Vorgängers unterscheidet. Sie ist zweckmäßig, geht in Deckung, trifft ziemlich gut und wirft mit Granaten. Wir haben allerdings den Verdacht, dass ein leichtes Auto-Aim unsere Waffen lenkt, selbst wenn wir keine Einstellung dafür in den Optionen gefunden haben.

Aber irgendwie muss ja das oft dilettantische Verhalten der KI-Kameraden kompensiert werden, denen wir ähnlich wie im Multiplayer den echten Mitspielern Ziele vorgegeben können. Leider stellen sich die KI-Schergen dabei aber so effektiv an, dass man's mit den Anweisungen auch gleich lassen kann. Hin und wieder ploppt zwar mal der Hinweis auf einen so genannten Squad-Kill auf, die eigentliche Arbeit bleibt jedoch an uns hängen. Da steht ein Mitstreiter an einer Hügelkante, keine zehn Meter vor ihm ein ganzer Schwung Feinde auf einem Häuserdach, und was passiert? Genau: nichts! Bis wir selbst eingreifen und die Typen ausknipsen.

Insbesondere eine längere Panzersequenz lässt uns an Freund wie Feind zweifeln. Wir selbst am Steuer und somit an der großen Kanone sind für die feindlichen Stahlkolosse verantwortlich. Der KI-Mann am Bord-MG sollte demzufolge zumindest die viel zu oft viel zu ungeschützt rumstehenden Panzerfaust-Gegner aus dem Weg schaffen. Passiert aber nicht. Auch die Panzerfaust-Typen verschwinden nur, wenn wir sie mit der großen Kanone wegsprengen. Und Zielvorgaben sind seltsamerweise aus dem Panzer nicht möglich. Freudige Ausnahmen bilden Momente, in denen wir für einen Angriffshelikopter Feinde markieren, denn der Heli räumt ganz gut was weg. Aber das verbuchen wir zumindest teilweise unter »skriptgesteuert«.

Zu viel Multi- im Singleplayer

Das Problem an den Zielvorgaben inklusive der auch aus dem Multiplayer bekannten farblichen Markierungen der Gegner: Die Immersion, also das Eintauchen ins Geschehen fällt uns so doch ein bisschen schwer. Was Crysis 3 über den Nano-Suit erklärt, findet in der Solo-Kampagne von Battlefield 4 keine schlüssige Verankerung: Warum schweben da permanent orangefarbene Dreiecke über Gegnern, sobald wir sie mit dem Fernglas erspäht haben? Wir spielen doch keinen Roboter mit eingebautem Satellitenempfänger! Mal ganz davon abgesehen, dass die markierten Gegner die Schießereien sehr einfach machen - schließlich wissen wir jederzeit genau, welcher Feind wann wohin läuft. Nur wenn wir das Spähen vergessen oder bewusst drauf verzichten, kann's knifflig werden.

Gleiches gilt für die Punkte, die wir innerhalb der Missionen durch Kopfschüsse oder Abschussketten sammeln (Bronze-, Silber- und Goldmedaillen) und die für Waffenfreischaltungen sorgen. Wir können recht bald schon an den vielen, vielen Munitionskisten unsere Ausrüstung nach Belieben durchtauschen. Keine Lust mehr auf Sturmgewehr, lieber Scharfschützen-Tröte? Nur her damit. Eigentlich ganz nett. Aber warum können wir die alternativen Schießprügel nicht auch ohne Upgrade mitnehmen, wenn sie doch sowieso in den Kisten rumliegen? Da wäre ein Waffenwahl-Menü vor Missionsbeginn glaubwürdiger gewesen.

Lediglich in einem recht kurzen Abschnitt machen's die Schweden zu 100 Prozent richtig, bei unserer Flucht aus einem Gefängnis im Kunlun (Gebirgskette in China) nämlich. Nur mit einem messerartigen Stechdings (der erfahrene US-Knacki sagt »Shiv« dazu) geht's zur ersten ahnungslosen Wache, die wir in die ewigen Jagdgründe schicken und ihr dann den Schießprügel abnehmen. Und auch ein paar Minuten später finden wir nur eine weitere Waffe, aber keine Durchtausch-Munitionskiste.

Zugegeben, auch das ist Kritik auf hohem Niveau, rein als Shooter funktioniert Battlefield 4 nämlich hervorragend - Steuerung, Spielgefühl, Präsentation, alles passt. Die Schauplätze (etwa Shanghai, Singapur, das Kunlun-Gefängnis und -gebirge, mehrere Flugzeugträger) sorgen für ordentliche Abwechslung, auch unsere Aufgaben verkommen nicht zum reinen Ballerfest. Mit Schnellbooten brettern wir durch die japanische See, mit einem spektakulären Fallschirmabsprung nähern wir uns dem Finale oder wir latschen auch mal nur eine Weile über unseren Flugzeugträger und hören den Gesprächen der anderen Soldaten zu. Die meiste Zeit allerdings haben wir die Knarre im Anschlag, und so soll's ja auch sein.

Missionsmurks

Dass Battlefield 4 aber auch enttäuschen kann, liegt an seiner Geschichte - und am Missionsdesign. Denn das Spiel hetzt uns nicht nur durch oft allzu schlauchige Levels, sondern legt dabei auch noch allerlei unlogische Ereignislunten, um ein ordentliches Action-Feuerwerk zünden zu können. Daran muss man sich nicht stören, viele Filme und Call of Duty-Abschnitte machen's genauso. Und das aus gutem Grund, denn so bleiben das Tempo hoch und der Bombast … bombastisch. Wer die Kampagne von Battlefield 3 zu dröge fand, dürfte sich in Battlefield 4 tatsächlich besser unterhalten fühlen. Wer sich hingegen eine glaubwürdige Erzählung wünscht, wird an seiner Stirn schnell Handflächen-Einschlagsspuren vorfinden.

Fangen wir doch gleich mit der ersten Mission an, die sicher die meisten schon vor Monaten als offizielles Video gesehen haben. Sie wissen schon, das Ding mit Bonnie Tylers »Total Eclipse of the Heart« am Anfang. In dieser Mission muss Team Tombstone, ein Squad bestehend aus vier Männern, wichtige Dokumente aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku bergen. Unter heftigem Beschuss fliehen die Soldaten über eine gigantische Baustelle einem Abholpunkt entgegen: Es gilt, sich über ein Feld zu einer Bauruine durchzuschlagen, auf deren Dach der Fluchthelikopter landen wird.

Warum? Das erklärt das Spiel durch den - zugegeben spektakulären - Moment, in dem ein plötzlich aus dem Nichts auftauchender feindlicher Kampfhubschrauber besagte Bauruine und unseren Fluchtheli zu Klump schießt. Es wird geschrien, es geht eine Menge zu Bruch, Explosionen, Einsturz, Pipapo. Dass dabei allerdings auch die Logik zu Matsch zerschossen wird, scheint den Entwicklern entgangen zu sein. Oder es war ihnen egal. Wieso muss der Fluchthubschrauber denn ausgerechnet auf dem Dach landen? Hätte der nicht einfach in einer Sekunde der Ruhe auf freiem Feld runtergehen und die Soldaten einladen können? Von ruhigen Sekunden gibt's vorher nämlich reichlich. Ach ja, wir haben die Lösung ja bereits verraten: Explosionen, Einsturz von Gebäude, Pipapo.

So verquer geht's nahtlos weiter. In Shanghai sollen wir VIPs aus einem Hochhaus retten, die dann vom Dach des Gebäudes mit einem Hubschrauber zu einem Flugzeugträger abhauen, während unser Squad aus irgendwelchen undurchsichtigen Gründen und unter Dauerbeschuss zurück zum Fluss latscht, um dort ein Boot zum selben Flugzeugträger zu nehmen. Und falls jemand fragen möchte: Nein, der Hubschrauber war nicht voll.

In Singapur müssen wir auf einem Flugfeld voller feindlicher Düsenjäger eine Signalrakete zünden, um das Zeichen für einen Artillerieangriff zu geben. Doch die Position des Flugfelds und das Feindvorkommen darauf sind dem Oberkommando offensichtlich bekannt, die Signalrakete ist so überflüssig wie ein Kropf. Besser noch: Wir haben nur 30 Sekunden nach Abschuss der Rakete, um aus der Gefahrenzone zu entkommen, andernfalls werden wir von den eigenen Leuten zu Klump gebombt. Wenn die US-Armee auch in Echt so sorglos mit ihren Soldaten umgeht, dann gute Nacht.

Kurzum: Man darf nicht zu genau drüber nachdenken, was da eigentlich gerade warum geschieht - Hirn aus, Abzugsfinger an. Nochmal: Wer's mag, darf's mögen, kein Problem. Nur hat Dice eben in Battlefield 3 gezeigt, dass sie's besser können, mit der sehr persönlichen und nachvollziehbaren Geschichte rund um Sergeant Blackburn. Ja, die war streckenweise ein bisschen trocken, in Battlefield 4 hätten die Entwickler ja eine kluge Geschichte erzählen und zugleich an der Temposchraube drehen können. Stattdessen werfen sie die Logik komplett über Bord und satteln komplett um auf Kawumm. Schade.
China ist böse!

Battlefield 4 ordnet seine Erzählstruktur der Shooter-Action also deutlich unter, und das gilt auch für die übergreifende Handlung: Ein chinesischer General putscht sich in gefühlten Nanosekunden zum Machthaber und bläst sogleich zur Großoffensive gegen den Rest der Welt. Weil eine zumindest merkwürdig große EMP-Bombe nicht nur Shanghai den Strom abdreht, sondern auch die gesamte US-Flotte vor der Küste lahmlegt, schaffen es die Chinesen nahezu unbehelligt bis zum Suezkanal. Einzig ein paar US-Soldaten - darunter wir - stellen sich den Angreifern in den Weg.

Dazu addiert sich ein ominöser VIP (der, den wir zu Beginn des Spiels aus dem Hochhaus gerettet haben), dessen Gesicht allein reicht, um die Soldaten um General Chang in einem Herzschlag davon zu überzeugen, dass das mit dem Krieg irgendwie doch keine so tolle Idee sein kann. Natürlich erst, als schon fast alles den Bach runter gegangen ist.

Wer der VIP ist, welche Rolle er spielt, wieso die Chinesen bei seinem Anblick austicken - keine Ahnung. Warum auch sonst niemand etwas gegen den General und seine Armee unternimmt - keine Ahnung. Wieso die Russen munter mitmischen - keine Ahnung. Und was der gute, alte Dima (ein Charakter aus der Solo-Kampagne von Battlefield 3) im Gefängnis im Kunlun verloren hat - keine Ahnung. Dima jedenfalls kann die löcherige Handlung leider auch nicht stopfen. Da hat selbst Modern Warfare 3 seine verquaste Handlung besser erklärt.
Wer ist dieser Recker?

Womit wir bei den Charakteren wären, die allesamt spätestens nach der dritten Mission schnurzegal sind. Was auch an der fehlenden Bindung zwischen den Figuren und uns beziehungsweise unserem Helden liegt. Wir schlüpfen in die Uniform eines gewissen »Recker«, mehr als dessen Namen erfahren wir aber nicht. Er wird nach der ersten Mission (mit Unterbrechungen) zum Squad-Anführer erklärt, ohne dass wir davon etwas merken.

Seine Aufgaben bestehen darin, Türen zu öffnen oder darauf zu warten, dass andere für ihn Türen öffnen. Mal muss er Helikopter vom Himmel schießen, dann wieder ein Boot fahren. Und schießen natürlich. Hauptsächlich schießen, denn die KI-Begleiter sind - wie gesagt - nicht sonderlich brauchbar. Sagen darf er nichts, er steht stumm daneben, wenn den Squad-Kameraden nach einer heroischen Tat gratulierend und dankend die Hände geschüttelt werden. Er hört nur zu, wenn sich Soldat Irish mit der Chinesin Hannah über Familie und Zukunft austauscht. Kein Hinweis darauf, welche Person sich hinter Recker verbirgt. Blasser geht's kaum.

Das mag sich angesichts der ständigen Austausch-Charaktere der Call of Duty-Serie wie Hohn lesen, aber abgesehen von der vergurkten Handlung und Charakterzeichnung in Modern Warfare 3 kommt das in dieser Form in der Konkurrenzserie nicht vor. Wir haben darin immer zumindest eine Figur, an der wir uns festhalten können.

Allein ein winziges »Soap? Was ist das denn für ein Name?« von Captain Price zum Beginn des ersten Serienteils mit anschließendem Training ordnet uns als Rookie ein, der sich beweisen muss. Die Mason-Familie in den Black Ops -Spielen dient uns durchgängig als Identifikationsanker, und von Sergeant Blackburn in der Kampagne von Battlefield 3 wollen wir erst gar nicht anfangen.

Recker hingegen bleibt farblos, selbst wenn er seinem Kameraden Dunn ein Bein absägen muss oder ihn schließlich nach einem entsprechenden Befehl ganz opfert. Und diese Farblosigkeit überträgt sich auf den Rest der Charaktere. Die patriotischen Ansprachen unserer Vorgesetzten bleiben Worthülsen, die nichts in uns bewegen, die Gespräche zwischen Hannah und Irish wirken wie aus dem Schmierentheater. Als wir dem diabolisch grinsenden Chang gegenüberstehen, müssen wir fast schon lachen. Und als uns unsere Kameraden zum circa einhundertsten Mal mit cleveren Anweisungen unsere Rolle als Squadleader erfolgreich streitig machen, seufzen wir nur noch.

Wir spielen aber trotzdem bis zum (enttäuschenden) Ende beziehungsweise bis zu einem von drei alternativen Enden, die sich aber nur minimal voneinander unterscheiden. Zum einen, weil wir das Spiel testen müssen, zum anderen, weil die Solo-Kampagne von Battlefield 4 irgendwie als brillant aussehender und klingender Actionhappen von fünf bis sechs Stunden dann doch ganz spaßig ausfällt. Wenn auch an manchen Stellen vielleicht ungewollt. Oh, die obligatorische Folterszene gibt's übrigens auch. Darauf hätten wir gerne verzichtet.

Ersteindruck des Multiplayers

25. Oktober 2013, eine Event-Location in der belebten Einkaufsstraße Drottninggatan in Stockholm. Circa 60 Journalisten aus Europa sitzen an ebenso vielen Rechnern und schießen sich blaue Bohnen um die Ohren. Dice hatte zum Test-Event des Multiplayer-Teils von Battlefield 4 geladen, und wir reisten an. Aber nicht, um wirklich zu testen, sondern um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wir werden einen Teufel tun und nach gerade mal einem Tag (wenn auch intensiven) Spielens eine Wertung für die ausufernden Mehrspielerschlachten von Battlefield 4 zu vergeben. Zumal wir in Stockholm das essentiell wichtige Battlelog nicht unter Live-Bedingungen unter die Lupe nehmen konnten. Aber erste Eindrücke haben wir sehr wohl im Marschgepäck - und die sind ziemlich vielversprechend.

Zunächst einmal: Battlefield 4 sieht nach unseren Einschätzungen in der fertigen Version um einiges besser aus als in der Beta. Die Farben sind satter, die Texturen schärfer, die Effekte noch effektreicher. Das mag sich vielleicht auf den Screenshots nicht so ausnehmen, aber wir waren in Stockholm dazu verdonnert, ein externes Aufnahmegerät für Videos und Bilder zu benutzen, und damit lässt sich die gewohnte Qualität leider nicht erreichen.

Battlefield 4 spielt sich auch ein wenig anders als in der Beta. Allein schon wegen des flotteren Rangaufstiegs, den hat Dice tatsächlich wieder dem angepasst, was wir aus Battlefield 3 gewohnt sind

Battlefield 4 : Für das Event hatte Dice alle Waffen freigeschaltet. Für das Event hatte Dice alle Waffen freigeschaltet. Aber in erster Linie wären da die so genannten Levolution-Elemente auf den Karten. Also beispielsweise das einstürzenden Hochhaus, das wir von der Beta-Map Siege of Shanghai kennen oder das steigenden Wasser auf der Karte Flood Zone. Wo wir gerade noch per pedes durch die Straßen einer kleinen Stadt traben konnten, ist ein paar Minuten später schwimmen oder Bootsfahrt angesagt. Das verändert das Spiel tatsächlich in Teilen und macht es unter anderem schwerer, flott von A nach B zu kommen. Auf Paracel Storm starten wir bei gutem Wetter in die Schlacht, bald aber schon tobt ein Sturm, der meterhohe Wellen zwischen die zahlreichen Inselchen der Map drückt. Inwiefern solche Elemente auf den weiteren Maps zum Tragen kommen, wo sie sinnvoll beziehungsweise bereichernd und wo nur Kosmetik sind, werden wir für den Test herausfinden.

Auch wie sich der neue (alte) Commander-Modus unter Live-Bedingungen schlägt, müssen wir noch herausfinden. In Stockholm mussten wir traurigerweise feststellen, dass selbst gestandene Journalisten oft nicht in der Lage sind, den Anweisungen des Oberbefehlshabers zu folgen. Was unter anderem daran liegen könnte, dass die Anwesenheit eines Commanders leicht im Schlachtengetümmel untergeht. Dabei kann der durchaus von großem Vorteil sein, zumindest, wenn das Team mitspielt und ihm solche Nettigkeiten wie Artillerieschläge ermöglicht. Wir fürchten aber, dass der Commander sich im Normalfall, also auf öffentlichen Servern mehr als einmal die Haare raufen wird, weil niemand das tut, was er gerne hätte. Selbst wenn's gescheite Anweisungen sind.

In Sachen neuer Spielmodus Obliteration hat sich auch auf dem Test-Event das bestätigt, was wir schon anhand der Beta vermutet haben. Dass nämlich das Team locker dominiert, das die besseren Piloten oder Panzerfahrer am Start hat. Die bringen die Bombe recht zügig zum Detonationspunkt. Gut beziehungsweise fairer geht's zu, wenn der Sprengkörper da aufploppt, wo man nur recht schlecht mit einem Heli hingelangt, wie beispielsweise auf »Rogue Transmission«. Auf dieser Map taucht die Bombe unter einer gigantischen Parabolantenne auf.

Inwiefern sich die Klassenänderungen auf den Spielfluss auswirken, haben wir schon ein wenig anhand der Beta in Erfahrung bringen können. Allerdings hat Dice für die fertige Version abermals ein paar Anpassungen vorgenommen. Und da müssen wir für den Test auch auf unsere Erfahrungen einer längeren Spielzeit bauen. Insbesondere spannend in diesem Zusammenhang: Ist der Assault-Soldat nun wirklich spürbar schwächer oder dank seiner Medkits und des Defibrillators noch immer die stärkste Macht auf dem Schlachtfeld? Antworten auf diese und andere Fragen demnächst im Test zu Battlefield 4 hier auf GameStar.de.

Fazit zur Solo-Kampagne von Petra Schmitz: Huch, damit konnte ich nun wirklich nicht rechnen. Schon gar nicht nach dem letzten großen Trailer zur Solo-Kampagne, der mir eine 1A-Vorfreude-Gänsehaut beschert hatte. Und dann kommt eine 08/15-Kampagne dabei raus, bei der ich mich ernsthaft fragen muss, ob Dice inzwischen die geschassten Medal-of-Honor-Entwickler engagiert hat. Ja, mir sind Charaktere und eine halbwegs nachvollziehbare Handlung gerade in Shootern, die sich mechanisch nicht sonderlich voneinander unterscheiden, durchaus wichtig. Battlefield 3 hat das mit der Story um Sergeant Blackburn ziemlich gut hinbekommen. Battlefield 4 versagt in den für mich wichtigen Punkten leider auf ganzer Linie. Klar, ich find die Optik super, der Sound ist nahe an der Perfektion, die Ballereien machen trotz blöder Freund-KI Spaß. Aber das Drumherum, das alles zusammen halten soll, ist so löcherig wie ein Schweizer Käse. Kein Wunder also, dass ich immer wieder Aufreg-Pausen beim Spielen einlegen musste. Kleiner Tipp für Menschen, die ähnlich gestrickt sind wie ich und die Kampagne spielen wollen: Baldrian parat legen.



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30.10.2013 21:06 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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RE: Battlefield 4 Preview Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Solo-Kampagne von Bad Company 2 war Grandios

Die Solo-Kampagne von Battlefield 3 war im vergleich zu Bad Company 2 ein Rückschritt aber immer noch gut

und Battlefileld 4 ? Ich verstehe nicht wie sich DICE so zurück Entwickeln kann.

Vieleicht Zeitdruck ?? Die Veröffentlichungsintervalle werden von Spiel zu Spiel immer kürzer.

Das Spürt man auch bei der immer kürzeren Spielzeit.

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30.10.2013 21:32 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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