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Zum Ende der Seite springen Battlefield 3 im Test
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Esox-Lucius Esox-Lucius ist männlich
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Achtung Battlefield 3 im Test Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/battlefiel...12,2561539.html

Der König ist tot, lang lebe der König!

Bislang war die Battlefield-Reihe vorrangig für ihr tolles Teamspiel und die grandiose Verbindung von Militär-Shooter und Fahrzeug-Action bekannt, und weniger für technische Glanzleistungen. Bis heute, denn Battlefield 3 setzt in vielen Bereichen Maßstäbe. In welchen, verrät unser Test.

Der Test zu Battlefield 3 ist für uns einer der Höhepunkte des Spielejahres 2011. In der Serientradition bewerten wird Battlefield 3 in erster Linie als Multiplayer-Shooter (inklusive Koop). Doch das Mammutwerk von Digital Illusions (Dice) liefert auch eine bombastische Einzelspieler-Kampagne. Neben diesem Mehrspieler-Test lesen Sie auf GameStar.de deshalb auch einen Special-Test zum Solo-Modus.

Hier allerdings widmen wir uns der Frage, ob der Multiplayer-Modus in den strengen Augen der Fans bestehen und gleichzeitig auch Neulinge begeistern kann. Ein vorsichtiges Fazit vorneweg: »Hell, yeah!«

Origin und Battlelog
Battlefield 3 setzt ein kostenloses Konto bei EAs Online-Plattform Origin voraus, das dann automatisch einen entsprechenden Battlelog-Account für Battlefield 3 anlegt. Dice kann zum jetzigen Zeitpunkt überraschenderweise keine konkreten Aussagen dazu machen, ob der Origin-Benutzername dabei zwingend zu Ihrem Spielernamen in Battlefield 3 wird oder nicht.

Während der Beta-Phase waren beide Namen untrennbar verbunden. Daraufhin hat uns EAs User-Support versichert, in der Verkaufsversion ließe sich ein separater Soldatenname erstellen – wenn auch nur einer. Bei unserer Testversion von Battlefield 3 war das jedoch nicht möglich, der Origin-Name wird automatisch zum Spielernamen. Inzwischen hat EA aber eine Möglichkeit zur Namensänderung eingerichtet.

Sollte Ihr Origin-Namen von Ihrem Battlefield-Wunschnamen abweichen, können Sie ihn unter dieser Adresse ändern: http://www.origin.com/de/change-id.

Die Versionen
Die Erstauflage von Battlefield 3 erscheint als »Limited Edition«, die den einmalig nutzbaren Download-Code zum Bonuspaket »Back to Karkand« enthält. Darin stecken vier modernisierte Karten aus Battlefield 2 : »Strike at Karkand«, »Gulf of Oman« »Sharqi Peninsula« sowie »Wake Island«. Letztere stammt zwar ursprünglich aus Battlefield 1942 , wurde mit dem Patch 1.3 jedoch in Battlefield 2 übernommen. Auf den Klassiker-Maps stehen zudem die entsprechenden Waffen und Fahrzeuge zur Verfügung. Back to Karkand wird nicht zum Verkaufsstart von Battlefield 3 zur Verfügung stehen. Wann genau die Maps herunterladbar sind, konnte uns EA noch nicht sagen. Die vier Karten fließen entsprechend nicht in unsere Wertung ein.

Darüber hinaus gibt es eine Steelbook Edition von Battlefield 3, die – abgesehen von der hochwertigeren Schachtel – exakt der Limited Edition entspricht. Diese Deluxe-Version war ausschließlich bei ausgesuchten Händlern erhältlich, in Deutschland etwa beim Online-Shop GameStop.de. »War«, weil GameStop und die anderen Händler inzwischen angeben, sie sei ausverkauft.

Wer Battlefield 3 auf Amazon.de oder bei GameStop.de vorbestellt, bekommt zusätzlich einen Download-Code für das »Physical Warfare Pack« mit neuen Waffen und Upgrades: dem Leichten Maschinengewehr Typ 88, der Schrotflinte DAO-12 samt panzerbrechender Flechet-Munition sowie dem Mündungsfeuerdämpfer für das SKS-Präzisionsgewehr, dank dem Scharfschützen länger unentdeckt bleiben. Der DLC soll später für alle Spieler kostenlos angeboten werden.

Wer Battlefield 3 bei anderen Händlern wie Okaysoft.de oder Spielegrotte.de vorbestellt, erhält hingegen das »Specact-Set« mit acht Multiplayer-Uniformen, dank denen man sich in Online-Schlachten besser tarnen kann. Dazu gibt's das »Dog Tag Pack« mit zehn zusätzlichen Hundemarken. Wahrscheinlich gibt's auch diese DLCs später zum Kaufen.

Heiler aller Klassen: Der Assault

Das Rückgrat eines jeden Battlefield-Spiels sind seine Soldatenklassen. In Battlefield 2 waren's seinerzeit noch sieben, doch mittlerweile hat sich Dice serienübergreifend auf vier eingeschossen. Wer jetzt denkt: »Die kenn' ich schon aus Battlefield: Bad Company 2 oder Battlefield Heroes oder Battlefield Play4Free , schreibt endlich was über die Jets!«, der liegt falsch, denn die Entwickler haben die Ausrüstung der Kämpfer in Battlefield 3 sinnvoll durchgemischt und neue Fähigkeiten hinzugefügt. Das sorgt für ein ganz neues Spielgefühl.

Der Sanitäter heißt nun Sturmsoldat. Anders gesagt: Der Typ mit dem Granatwerfer kann nun auch heilen und mit dem Defibrillator gefallene Kameraden ins Leben zurückholen. Den muss er allerdings erst mit verdienten Punkten freischalten. Wie schon in Bad Company 2 kann der Feldarzt seine Rolle in der Anfangszeit also gar nicht ganz ausfüllen, auch wenn man den für das Gerät erforderlichen Rang recht schnell erspielt.

Außerdem ersetzt der Granatwerfer, so wir ihn denn mitnehmen, das Medipack. Wir müssen uns vor dem Spieleinstieg also überlegen, welche Ausrüstung uns und dem Team mehr nützen wird. Das Erste-Hilfe-Paket liefert regelmäßig mehr Punkte, womit Dice den oft als »Noob Tube« (Anfängerröhre) verschrieenen Granatwerfer uninteressanter gemacht hat. Wenn das bedeutet, dass wir öfters geheilt werden, soll uns das nur recht sein.

Der mit dem dicken Rucksack: Der Support

Weil der Sturmsoldat nun keine Munition mehr ausgibt, sich also selbst nicht mehr mit Patronen versorgt, ist's mit dem ungeliebten »Granaten-Spam« aus Bad Company 2 in Battlefield 3 vorbei. Nachschub gibt’s hier beim Versorgungssoldaten, der zudem als Einziger Zugriff auf die leichten Maschinengewehre des Spiels hat.

Wer von so einem MG unter Dauerfeuer genommen wird, dessen Sicht verschwimmt. Das soll den Effekt von Deckungsfeuer simulieren. Wenn ein derart eingeschüchterter Gegner von einem unserer Kollegen erledigt wird, erhält der MG-Schütze Bonuspunkte, selbst wenn er den Schurken gar nicht selbst getroffen hat. Ein cooles, das Teamspiel förderndes Konzept.

Sachen, die »Bumm!« machen

Der Versorger hat auch C4-Sprengsätze und Claymores im Gepäck. Letztere sind Anti-Personen-Minen, die schon in Battlefield 2 oder in der Call of Duty-Reihe gefürchtet waren. Sie lösen allerdings nur bei sich schnell bewegenden Feinden aus, können also geduckt oder kriechend umgangen werden. Weil der Versorger immer nur maximal zwei Claymores und sechs C4-Ladungen gleichzeitig auslegen darf, müssen wir keine unüberwindbaren Minenfelder befürchten.

Und dann steht dem Support noch eine gänzlich neue Waffe zur Verfügung: der Mörser. Den stellen wir an einem sicheren Plätzchen auf und verschießen dann über beachtliche Entfernungen Splitter- und Rauchgranaten. Dabei zielen wir über eine eingeblendete Karte des Schlachtfelds, sind also darauf angewiesen, dass unsere Mitspieler Gegner markieren. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie schon in Bad Company 2: Gegner anvisieren und Q-Taste drücken, dann wird der Spitzbube ein paar Sekunden lang für alle Team-Kollegen mit einem roten Pfeil markiert, sowohl in der Spielwelt als auch auf der Karte.

Sprachliches: 3D-Spotting und Commo Rose

Dieses sogenannte 3D-Spotting mag für Shooter-Puristen wie ein legaler Wallhack erscheinen und das realitätsnahe Gesamtbild von Battlefield 3 trüben. Doch im wahren Leben würden Soldaten einander sicherlich auch mitteilen, wenn sie irgendwo einen Gegner erspäht haben, und genau das überträgt das 3D-Spotting gelungen in die Spielwelt. Server-Administratoren dürfen das System zwar auch ausschalten, aber dann muss der Versorger mit seinem Mörser ins Dunkle halten.

So oder so bleibt die Q-Taste der Battlefield-Wunderknopf: Sturmsoldaten anklicken, schon weiß der, dass wir Erste Hilfe brauchen, Versorger markieren, und der gibt uns (hoffentlich) Munition. Wer dennoch auch mal zwanglos »Go go go!« rufen will, wird sich über die »Commo Rose« freuen; ein Ringmenü mit vorprogrammierten Funksprüchen, wie man es aus Battlefield 2 kennt. Server-Administratoren dürfen das System allerdings auch ausschalten.

Sieben-Meilen-Flinte: Der Recon

Der Aufklärer wird in Battlefield 3 endlich seinem Namen gerecht. Er bedient sich zwar wie gehabt aus einem Arsenal von Scharfschützengewehren, doch seine drei freischaltbaren Zusatzgeräte dienen allein der Feinderkennung: Der stationäre Bewegungsmelder markiert gegnerische Infanteristen im Umkreis von gut zehn Metern, mit seiner fliegenden Drohne kann der Recon-Soldat Mensch und Maschine aus der Luft ausspionieren (währenddessen liegt er allerdings ungeschützt herum), und das Laserzielgerät kennzeichnet selbständig Fahr- und Flugzeuge in seinem Sichtbereich. Derart markierte Vehikel werden für zielsuchende Raketen unserer Team-Kollegen vorgemerkt. Zum Beispiel für die der Jets. Ach, die Jets... aber erstmal weiter mit dem Recon.

Zu Standardausstattung des Aufklärers gehört der mobile Spawn-Punkt: ein kleiner Sendemast, der uns als Einstieg dient. In überdachtem Gelände tauchen wir dann direkt neben dem Gerät auf, auf freier Fläche springen wir mit dem Fallschirm darüber ab. Das können wir nutzen, um etwa unzugängliche Orte wie besonders hohe Häuserdächer zu erreichen. Gleichzeitig motiviert das den Recon-Soldaten aber auch dazu, die Camperei sein zu lassen und seinen Kollegen einen Einstiegspunkt nahe der Front zu verschaffen, denn auch andere Spieler können an der Funkantenne einsteigen. Und jeder Spawn t beschert dem Aufklärer Punkte.

»Fahren Sie das noch?«: Der Engineer

Panzerfaust, Minen, Karabiner und der Schweißbrenner zum Reparieren von Fahrzeugen sind das Handwerkszeug des Pioniers. In Battlefield 3 bekommt der zudem Boden-Luft-Raketen, um Hubschrauber und Jets vom Himmel zu holen. Oh je, die armen Jets! Zu denen kommen wir aber erst später.

Als neues Gadget spielt der Pionier einen Minenräum-Roboter frei. Diese fernlenkbare Drohne auf Rädern (beziehungsweise Ketten) steuert sich zwar extrem störrisch, dafür können wir damit aus sicherer Entfernung Fahrzeuge reparieren, im Rush-Modus Bomben legen und sogar unachtsame Gegner zu Tode löten. Nummer 5 macht tot!
Wir sind die Borg: Selbstheilende Fahrzeuge

Als Mechaniker wird der Pionier nicht mehr so oft benötigt wie in anderen Battlefield-Spielen, denn sämtliche Fahr- und Flugzeuge reparieren sich in Battlefield 3 bis zu einem gewissen Grad selbst, sobald sie lange genug aus der Schusslinie bleiben. Zudem halten die Vehikel mehr aus als in den Vorgängern. Selbst ein mickriger Jeep kann einen direkten Panzerfausttreffer schlucken, ohne zu explodieren.

Stattdessen gilt die Karre nun als stillgelegt: Sie kann nicht mehr fahren, repariert sich nicht mehr von alleine und verliert stetig Gesundheitspunkte, aber die Bewaffnung funktioniert noch. Eine einzelne Mine etwa sprengt einem Kampfpanzer spektakulär die Ketten weg, woraufhin das Ungetüm zum Stehen kommt, wehrlos ist der Tank damit jedoch noch lange nicht. Die Aktion beschert uns bereits 100 Erfahrungspunkte (so viel wie ein Abschuss), geht die Kiste in der Folgezeit noch hoch, gibt’s 50 obendrauf, und wenn der Fahrer mitgeht nochmal 100. Duelle mit Fahrzeugen sind also knifflig, aber ertragreich.

Die Fahrzeuge und ihre Upgrades

Der Fuhrpark von Battlefield 3 entspricht weitestgehend dem von Battlefield 2: 22 zeitgenössische Kampffahrzeuge, Panzer, Helikopter und, juhuu, Jets! Wie schon die Soldatenklassen gibt’s auch bei den unterschiedlichen Vehikeln bis zu 16 freispielbare Zusatzfähigkeiten. Das sind nicht wie bei Bad Company 2 lediglich Boni auf Panzerung oder Nachladegeschwindigkeit, sondern kriegsentscheidende Waffensysteme.

Manche davon gehörten in Battlefield 2 noch zur Standardausrüstung, etwa das koaxiale MG beim Panzer oder die beliebte TV-Rakete beim schweren Kampfhubschrauber, andere Upgrades sind brandneu. Ein bordeigener Feuerlöscher etwa macht ein kampfunfähig geschossenes Flugzeug wieder einsatzbereit, Thermal-Visiereinrichtungen helfen beim Nachteinsatz.

Jets! Jets! Jets!

So, jetzt aber zu den Jets, und zwar nur ein Wort: super! Wir hatten extra den alten Joystick aus Zeiten von Battlefield 2 im Keller ausgegraben, konnten das Gerät aber gleich wieder einmotten, denn die Maussteuerung funktioniert hervorragend. Die Cockpits bieten zwar eine sehr begrenzte Sicht und lassen sich nicht ausblenden, dafür helfen die Verfolgerperspektive und der freie Blick nach links und rechts (über die rechte Maustaste aktivierbar).

Während die Waffen und Fahrzeuge beider Parteien, der USA und der Russen, an sich tadellos ausbalanciert sind, beklagen die Piloten des Jagdbombers SU-25TM einen Nachteil gegenüber ihren amerikanischen Konterparts in der A-10: Das Cockpit des Ostblock-Fliegers ist mit Querverstrebungen verstärkt, die die Sicht zur Seite stark einschränken. Im Hardcore-Modus ohne Außenansicht wird das zum spürbaren Nachteil.

Das nervige Flugzeug-Camping dürfte in Battlefield 3 indes ein Ende haben, denn die Flugzeuge dienen dem ganzen Team als Einstiegspunkte. Und wer wartet schon gerne zehn Minuten an der Landebahn, nur um zu sehen, wie einer ins Cockpit des gerade erst aufgetauchten Bombers spawnt?

Das dynamische Duo: Kampfhubschrauber

Das vielseitigste Waffensystem von Battlefield 3 sind die schweren Kampfhubschrauber Viper und Havoc. Erfahrene Piloten verfügen hier über ungelenkte und lasergestützte Raketen, elektronische Abwehrmaßnahmen und sogar Luft-Luft-Raketen, womit die Helikopter nicht nur zu Panzer- sondern auch zu Jet-Killern werden.

Der Helikopter-Copilot bedient derweil ein schweres Bordgeschütz (und später die beliebten TV-Lenkraketen) und kann es so auch mit Infanterie aufnehmen. Trotzdem: Keine Klasse und kein Fahrzeug in Battlefield 3 erscheinen uns übermächtig, letztlich entscheiden die Fähigkeiten des Spielers über Sieg und Niederlage. Und so muss das ja auch sein.

Heiter bis wolkig: Die Karten

Battlefield 3 bietet zum Verkaufsstart neun abwechslungsreiche Maps, von der verregneten, verwinkelten Häuserkarte über diesige Hafenanlagen bis hin zur sonnigen Wüstenlandschaft mit brennenden Ölquellen, dem wohl größten Schlachtfeld der Battlefield-Geschichte. Als Haupt-Spielmodi laufen hier sowohl die klassische Spielart »Conquest«, wo wir in gewohnter Manier Flaggenpunkte erobern, als auch der mit Bad Company eingeführte Spielmodus »Rush«.

Dabei muss das eine Team zunächst zwei Elektronikkisten namens Mcom ausschalten, die Gegenmannschaft muss dies verhindern. Das erinnert an die Bomben-Maps des guten alten Counter-Strike , mit dem Unterschied, dass die Verteidiger unbegrenzt nachspawnen können, die Angreifer nicht. Wenn die zwei Mcoms zerstört sind, öffnet sich ein neuer Schlachtfeldabschnitt, bis sich die Invasoren schließlich zur letzten Kiste durchschlagen. Äußerst spannend! Wir hätten uns allerdings wie schon in Bad Company 2 mehr Erfahrungspunkte für Mcom-Attacken gewünscht, um die Angreifer zusätzlich anzuspornen.

Spätestens hier bekommen wir einen echten Design-Schnitzer zu spüren: Es gibt in Battlefield 3 keine brauchbare Karte des gesamten Schlachtfelds. Mit der Taste M vergrößert sich zwar unsere Minimap, die uns aber nur ein paar Meter weit sehen lässt. Für taktische Entscheidungen reicht das beileibe nicht. Einzige Überblicks-Möglichkeit: Zurück ins Spielmenü gehen, da gibt’s eine Gesamtkarte, wenn auch nur klein. Hier muss Dice dringend nachbessern. Auf unsere Anfrage hin versicherten uns die Entwickler, das Problem sei bekannt. Ob wir mit einem Patch rechnen können, bleibt aber unklar. Besser wär's!

Vom Feinsten: Leveldesign, Grafik und Sound

Im Rush-Modus werden die Maps nochmals interessanter, denn regelmäßig stehen in den verschiedenen Abschnitten unterschiedliche Fahrzeuge zur Verfügung, die das Gefecht in seinem Verlauf maßgeblich beeinflussen. So beginnt die Karte Damavand Peak an einem malerischen Berghang, den die Verteidiger mit einem wendigen Späh-Hubschrauber umgraben, während die Angreifer auf Humvees setzen. Danach stürzen sich die Invasoren wahlweise selbst im Helikopter oder einfach mit dem Fallschirm von einer riesigen Klippe hinab ins Tal, wo dann schließlich Panzer und ein schummriger Felstunnel auf die Spieler warten. Da fällt kaum auf, dass sich hier und da Spielobjekte wiederholen. Das Modell »Lagerhalle mit Eckbüro« etwa steht baugleich in Wüsten, an Häfen und im Gebirge herum. Nichtsdestotrotz ist das Leveldesign ausgezeichnet.

Das Ganze wird noch großartiger durch die zerstörbaren Umgebungen, die wahnsinnig echt wirkende Beleuchtung und den unglaublichen Sound. Alles in Battlefield 3 macht ein absolut realistisches Geräusch, sei es ein im Wind ächzender Baum, eine splitternde Wandfliese oder natürlich ein wuchtig explodierender Panzer. Wir können sogar hören, dass der Jetpilot in engen Kurven mit Pressatmung anfängt, um nicht ohnmächtig zu werden. Die Surround-Klangkulisse, die Dice hier geschaffen hat, wird lange Zeit als Maßstab für perfekten Spielsound dienen.

Fluch und Segen: Squad-System und Battlelog

In Bad Company 2 formieren sich die Spieler in Squads. Das sind Vierer-Teams, von denen jedes Mitglied den anderen als Einstieg dient. An dem Prinzip hat sich in Battlefield 3 nichts geändert – vom wichtigsten Punkt einmal abgesehen: Wir dürfen unser Squad nicht frei wählen! Das System teilt uns automatisch einem Trupp zu, wohl damit keine Ein- oder Zwei-Mann-Teams herumlaufen. Was für ein kolossaler Quatsch! Wenn wir mit drei Vollidioten in einem Trupp landen, kommen wir da bis auf Weiteres nicht wieder raus, selbst wenn nebenan noch ein Platz bei fähigeren Kollegen frei ist.

Das Squad-Management von Battlefield 3 soll idealerweise schon vor dem Spiel erfolgen, und zwar mit Hilfe des Battlelogs. Das ist eine Mischung aus webbasiertem Serverbrowser mit ausgiebigen Spielerstatistiken und einer Art »Facebook für Battlefield«, das unsere spielerischen Erfolge ins Internet posaunt. Hier gründen wir Clans, organisieren Online-Freundschaften und vergleichen Medaillen und Abzeichen. Desweiteren können wir hier Gruppen bilden (inklusive Sprach-Chat) und dann gemeinsam einen Server besuchen. Das klappte in unserem Test weitestgehend tadellos, kann aber nicht die Funktion ersetzen, auf eigenen Wunsch kurzfristig das Squad zu wechseln.

Immerhin: Anders als noch in der Beta-Version lassen sich die Grafik-, Sound- und Bedienungsoptionen nun auch ändern, ohne dass unser Soldat dafür auf dem Schlachtfeld stehen muss.

Unter ferner liefen: Team-Deathmatch und Koop

Es liegt wohl an der verbissenen Konkurrenz mit Modern Warfare 3 , dass auch Battlefield 3 mit Team-Deathmatch und Koop-Missionen aufwartet. Doch beides fällt qualitativ im Vergleich mit dem Rest des Multiplayer-Parts ab. Das Deathmatch krankt vor allem am schlechten Spawn-System, das uns ohne Rücksicht auf Verluste auch mal direkt vor einem Gegner ins Gefecht wirft. So cool das Spiel auch aussieht und so irre der Sound ist, zwei Sekunden nach Spielbeitritt umgebolzt zu werden, macht ungefähr so viel Spaß, wie mit einer Sandkastenschaufel einen Alpentunnel auszuheben.

Die Koop-Minikampagne besteht aus sechs viertelstündigen Missionen, in denen wir zu zweit unzählige Gegner niederstrecken, mal aus einem Hubschrauber heraus, mal als Scharfschützen und mal als einfache Infanteristen. Damit das nicht so langweilig wird, wie's klingt, hat Dice die Gegner unglaublich treffsicher gemacht – wodurch das Ganze aber nicht spannender ausfällt, sondern nervig. Denn in den Koop-Missionen gibt’s keine Rücksetzpunkte. Den Hubschrauber zwei Sekunden vor Schluss vor die Bergwand gesetzt? Nochmal von vorn, bitte! Zur Belohnung erwarten uns freischaltbare Waffen, die wir in den anderen Modi nutzen können. Weil Battlefield 3 aber grundsätzlich nicht verrät, wie sich seine Knarren im Detail unterscheiden, etwa was Genauigkeit oder Schadenswerte angeht, bleibt der Anreiz zweifelhaft.

Das Battlefield-Gefühl

Zum Schluss bleibt nur noch eine Frage offen. Und das ist auch die Wichtigste: Wie steht's denn eigentlich um »das alte Battlefield-Gefühl«?

Kann ich mir immer noch einen waghalsigen Hochgeschwindigkeits-Luftkampf zwischen Fabrikschloten liefern und im nächsten Moment irgendwo in einem Bunker ein Pistolenduell für mich entscheiden? Gibt’s immer noch diese irren Gefechte, bei denen alles explodiert, und am Schluss steht nur noch einer da mit einem Messer und drei Gesundheitspunkten? Schießen die Leute immer noch mit Panzerfäusten blindlings auf Helikopter, und dann trifft tatsächlich mal einer? Hat da eben schon wieder einer aus Versehen seinen Kollegen überfahren? Ja!

Und bleibt der Panzer dabei an einem Gartenzaun hängen? Gammelt das halbe Team beim Flugzeug-Spawn herum? Sind selbst Wellblechhütten unzerstörbar? Nein! Das »alte Battlefield-Gefühl« kann Battlefield 3 nicht bieten. Zum Glück. Das neue ist nämlich viel besser.

Fazit der Redaktion

Fabian Siegismund: Die größten Fans sind immer auch die größten Kritiker. Als ich das von den selbst reparierenden Fahrzeugen gehört habe, wollte ich Dice eine Mail schreiben: »Habt Ihr sie noch alle?! Und Server-Suchmaschine im Webbrowser, geht’s noch?!« Doch ich muss mir eingestehen: Das funktioniert alles, und sogar besser als in den Vorgängern.

Dass die Klassen gut durchdacht sind sehe ich allein daran, dass ich die alle gleich oft spiele – dabei war ich doch sonst so ein Dauersani. Die Begeisterung für die Jets konnte ich in Teil 2 nie teilen, jetzt zählen sie zu meinen Lieblings-Fahrzeugen. Und das Ganze dann noch in einem so beeindruckenden technischen Grundgerüst! Das Spielejahr 2011 ist für mich gelaufen, ich habe meinen Favoriten.

Petra Schmitz: Also mal ganz abgesehen davon, dass Team-Deathmatch in meinen Augen irgendwie nicht zu Battlefield passen will (Spaß macht's trotzdem) und dass Operation Métro im großen Conquest-Modus mit 64 Mann wegen des Nadelöhrs Tunnel unspielbar ist, habe ich rein gar nichts zu klagen. Himmel, wer hat denn die Karte Grand Bazaar (Großer Basar) entworfen? Die ist einfach nur gut.

Und Kharg Island! Und, und, und! Tolles Design, viele alternative Routen, viele Deckungsmöglichkeiten, herrlich. Battlefield 3 wird in den kommenden Monaten eine zweite Heimat für mich werden. Ich schaudere schon, wenn ich an den Mehrspieler-Modus von Modern Warfare 3 denke, den ich auch intensiv zu spielen gedenke. Adieu Echtwelt, hallo virtuelle Schlachtfelder.

GRAFIK 10/10

+imposante Physik-Engine
+schicke Charaktermodelle
+beeindruckende Beleuchtung
+sehr gute Waffeneffekte
-seltene Clipping-Fehler


SOUND 10/10

+fantastische Waffensounds und Explosionen
+brillante Audio-Positionierung
+großartiges Battle-Chatter
+unglaubliche Sound-Details


BALANCE 9/10

+anpassbare Soldatenklassen
+Angreifer-Tickets im Rush-Modus
+Fahrzeuge nicht übermächtig

-Jagdbomber mit Sichtproblemen
-hier und da noch Exploits möglich


ATMOSPHÄRE 10/10

+unglaubliche Schlachtfeld-Stimmung
+zerstörbare Umgebung
+Soldaten rufen sich Statusmeldungen zu


BEDIENUNG 8/10

+klassische Battlefield-Steuerung
+tolle Jet-Bedienung
+praktisches Battlelog

-verkorkstes Squad-System
-nutzlose Übersichtsarte


UMFANG 9/10

+viele Waffenupgrades
+Klassenunlocks
+Koop-Modus als Dreingabe
+neun Karten in unterschiedlichen Größen


LEVELDESIGN 9/10
+abwechslungsreiche Schauplätze
+großer Luftraum für Flugzeuge
+lokale Skriptsequenzen im Rush-Modus

-Levelbausteine wiederholen sich


TEAMWORK 9/10

+Gegner-Markierungen
+Boni für Unterstützungsleistungen
+verzahnte Waffensysteme

-Mcom-Punkte zu niedrig


WAFFEN & EXTRAS 10/10

+umfangreiches Arsenal
+Spielerfähigkeiten ersetzen Commander
+neue Klassen-Ausrüstungsgegenstände

-redundante Visiereinrichtungen


MULTIPLAYER-MODI 9/10

+durchdachter, spannender Rush-Modus
+Team-Deathmatch für schnelle Ballereien
+klassisch-genialer Conquest-Modus
+Hardcore-Option

-nur Battlefield-Standardmodi

MULTIPLAYER-WERTUNG:

93 Punkte




Battlefield 3 - Test-Video zum Multiplayer-Modus
(15:50)



__________________


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Esox-Lucius: 26.10.2011 21:10.

26.10.2011 20:34 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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RE: Battlefield 3 im Test Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/battlefiel...12,2561538.html

Test der Solo-Kampagne

Neben dem umfangreichen Multiplayer-Modus liefert Battlefield 3 auch eine ausgewachsene Solo-Kampagne. Den Einzelspieler-Abschnitt nehmen wir uns deshalb in diesem Test-Special vor.

Schon allein mit der Ankündigung, es gebe eine Singleplayer-Kampagne für Battlefield 3 , hatte Dice den Riesen unter den Ego-Shootern deutlich den Kampf angesagt. Obendrein schien der Kampf gewonnen, bevor er überhaupt begonnen hatte.

Denn die ersten Spielszenen, die wir aus einer Battlefield-3-Mission präsentiert bekamen, ließen die jüngsten Call of Duty-Teile fast wirken wie mit Wasserfarben von Vorschulkindern gemalt. Wer von uns hat nicht mit einem »Oh!« auf den Lippen vor dem Monitor gesessen, als wir das erste Mal die Rakete in das Hotel haben einschlagen sehen? Und wer hat nicht ungläubig die lebensecht wirkenden Animationen der Soldaten bestaunt?

Wie es aber zuweilen so ist – nach der anfänglichen Euphorie kommen die Zweifel. Gerade mit der Kampagne von Bad Company 2 im Kopf, die ordentlich, aber beileibe nicht überragend war. Bleibt’s nur bei der beeindruckenden Grafik? Oder kann der Einzelspieler-Modus von Battlefield 3 mehr? Kann er vielleicht sogar mehr als die Modern Warfare-Reihe oder Call of Duty: Black Ops ?

Der Solo-Einsatz von Battlefield 3 kann, was Modern Warfare und Black Ops auch können. So lautet die simple Antwort. Die Erklärung dafür lässt sich ebenso sparsam in zwei Wörter fassen: Dice kopiert. Dice kopiert sogar teilweise derart dreist, dass man’s fast nicht glauben möchte.

Aber bei all den vertrauten Versatzstücken, die Battlefield 3 uns vorsetzt, haben die Entwickler zwei entscheidende Dinge geschafft. Zum einen kopieren sie sehr unterhaltsam. Zum anderen haben sie dem Spiel einen sehr eigenen Anstrich verpasst. Und damit meinen wir nicht nur die Grafik.

Sergeant Blackburn: Kein Superheld

Den eigenen Anstrich, den wir meinen, spürt man gleich nach dem Prolog, der eine kleine, neugierig machende Vorschau aufs Finale gewährt. In einem Zimmer sitzt ein leicht ausgemergelt wirkender Marine. Der Mann sieht erstaunlich normal aus, kein markantes Kinn, keine Figur, die einem Superhelden zur Ehre gereichen würde.

Sein Blick schwankt zwischen fragend, verzweifelt und entschlossen. Blackburn, so der Name des Soldaten, hat so gar nichts gemein mit einem »Soap« MacTavish, einem Captain Price oder gar mit einem Alex Mason, dem Helden aus Black Ops.

Warum wir Mason so exponiert erwähnen, hat seinen Grund. Blackburn nämlich befindet sich in einer vergleichbaren Situation, der Rahmen von Battlefield 3 ist nahezu identisch mit dem des letzten Call of Duty-Titels. Genau wie Mason wird Blackburn verhört, nur weniger unangenehm.

Battlefield 3 spart sich Folter, Battlefield 3 schickt einfach drei Männer in einen Raum, Blackburn und zwei US-Agenten, die den Marine ausquetschen, die höhnisch abwiegeln, wenn die Sprache auf eine drohende Gefahr kommt, die wissen wollen, warum der Soldat getan hat, was er getan hat. Wir werden natürlich einen Teufel tun und verraten, was Blackburn sich zu Schulden hat kommen lassen. Nur so viel: Die Szene ist super!

Die Handlung: Mit Charakter(en)

Und so beginnt Blackburn zu erzählen. Vom Einsatz gegen die Rebellentruppen der (fiktiven) PLR im irakischen Sulaimaniyya, vom Einsatz im nächtlichen Teheran, von der schrecklichen Entdeckung im Tresorraum einer Bank, von der Jagd auf den Terroristen Solomon - was wir alles spielen. Um Abwechslung zu schaffen, erzählen auch die Agenten. Etwa vom Kampfflug der Jet-Kanonierin Hawkins oder vom Panzereinsatz eines gewissen Sergeant Miller. Auch diese Missionen spielen wir nach.

Kräftig gebeugt wird die erzählerische Logik, wenn wir auch noch in die Rolle eines Agenten des russischen Nachrichtendiensts schlüpfen, denn von dessen Erlebnissen wissen die drei Männer im Verhörraum nur wenig bis gar nichts, können sich also auch nichts darüber erzählen. Dennoch werden die Episoden um Dimitri »Dima« Mayakowsky und dessen Begleiter genau wie die anderen in die Handlung verwoben.

Abgesehen von dieser Logiklücke haben wir an der Story von Battlefield 3 nur wenig auszusetzen. Sicher, innovativ geht anders. Sicher, man hätte sich echt was anderes einfallen lassen können als die x-te Terroristenbedrohung. Sicher, dass man in unterschiedliche Rollen schlüpft, ist ein alter Hut. Aber Battlefield 3 weiß das alles sehr mitreißend zu verpacken. Nicht zuletzt, weil Blackburn und Kameraden deutlich menschlicher rüberkommen als die bereits erwähnten Call of Duty-Helden.

In Battlefield 3 wird nicht martialisch rumgetönt, es bleibt alles im Rahmen. Das Spiel rudert sogar dann und wann in die komplett andere Richtung und lässt uns an den (berechtigten) Zweifeln und Ängsten der Männer teilhaben. Nicht so intensiv in Brothers in Arms: Hell’s Highway, aber dennoch genug, um zumindest eine Ahnung davon zu bekommen, was in Soldaten im Einsatz vorgeht. Der Effekt: Balckburns Kameraden Montes, Matkovic und Campo bleiben nicht nur Namen und Gesichter, sondern werden zu Charakteren. Für die Handlung ist das essentiell wichtig.

Die Schießereien: erstaunlich fordernd

Aber da war doch noch was neben der Handlung … ach ja, die Action! Die sich, wie schon erwähnt, in großen Teilen an dem orientiert, was wir aus Modern Warfare & Co kennen. Die meiste Zeit sind wir per pedes als Marine Blackburn unterwegs, an unserer Seite ein festes Kontingent weiterer Soldaten.

Mit denen erleben wir temporeiche Schlachten auf den taghellen Straßen von Sulaimaniyya oder schießen uns durch nächtliche Teheran. In beiden Fällen agieren die Kollegen zielsicher und selbstständig, Anweisungen unsererseits entfallen. Vielmehr gibt man uns welche: Wohin wir zu rennen haben, wohin wir zu schießen haben, womit wir schießen sollen. Und wenn die Begleiter etwa ein großes Brett zu einer Brücke umfunktionieren oder eine Tür eintreten, dann dürfen wir nur zuschauen.

Das alles tut allerdings nicht weiter weh, denn das Zuschauen macht dank der tollen Animationen einen riesigen Spaß und das Schießen ist trotz des Skript-Korsetts zuweilen überraschend fordernd. Zum Gegner zu preschen und stumpf draufzuhalten, entpuppt sich auf keinem der drei Schwierigkeitsgrade als gute Idee. Wer sich nicht dann und wann auf den Boden wirft, um Beschuss zu entgehen, ist schnell ein toter Soldat.

Battlefield 3 schafft anspruchsvolle Passagenmit drei Kniffen. Erstens durch die klassische Übermacht: Wenn man nachts und im Regen einem Trupp Marines von einem Dach aus Feuerschutz geben muss, während die Männer ein Gebäude durchsuchen, und plötzlich zig Feinde im Wärmevisier des Gewehrs auftauchen, dann macht sich nicht nur Panik breit, dann muss man auch schnell und zielsicher sein, sonst ist’s bald vorbei mit den Kameraden.

Zweitens erschweren oft gemeine Lichtverhältnisse das Fortkommen. Wir werden geblendet, die Gegner haben das Licht hingegen im Rücken. Blöd dabei und gar nicht gut für die Atmosphäre: Die meisten Lichter lassen sich zwar per Schuss ausknipsen, aber eben nicht jene, die für eine tückische Beleuchtung sorgen und uns mitten in die Augen strahlen.

Drittens nutzt Dice hin und wieder Engstellen, um uns ins Schwitzen zu bringen. Wenn wir uns etwa durch den Vorraum des bereits erwähnten Banktresors schießen, lauern Gegner hinter Regalen und in einer Nische auf der linken Seite, während wir selbst nur begrenzt Bewegungsspielraum haben und obendrein mit Granaten eingedeckt werden. Mit solchen pulstreibenden Momenten kaschiert Dice sehr geschickt, dass wir oft nur durch (klug gebaute) Levelschläuche laufen.

Befremdlich wirkt nur, dass Battlefield 3 an jedem der fair verteilten Speicherpunkte unseren Munitionsvorrat automatisch wieder auffüllt - dadurch müssen wir nur selten sparsam mit unseren Kugeln umgehen. Außerdem sind manche Ballerpassagen reine Routine und daher etwas langweilig. Unterm Strich hinterlassen das Leveldesign und vor allem die dichte Atmosphäre trotzdem einen exzellenten Eindruck.

An Bord von Jet und Panzer: ärgerlich leicht

Im krassen Gegensatz zu den fordernden Zu-Fuß-Kapiteln stehen die Fahr- beziehungsweise Flugabschnitte. Die Panzereinsätze mit Sergeant Miller sind zwar spektakulär in Szene gesetzt, aber ungefähr so gefährlich wie der Angriff eines mit einer matschigen Banane bewaffneten Kleinkinds.

So rumpeln wir über freies Feld, schrotten erstaunlich wehrlose feindliche Panzer, rumpeln in eine Feindbasis, schrotten erstaunlich wehrlose Artilleriestellungen, wir rumpeln über die Zufahrtsstraße nach Teheran und schrotten erstaunlich wehrlose Rebellen, die erstaunlich schlecht mit ihren Raketenwerfern umgehen können.

Ähnlich unser Einsatz an der Bordkanone eines Kampfjets in der Rolle der Schützin Hawkins. Die Aufgabe beschränkt sich nur aufs Schießen, den Jet dürfen wir nicht steuern. Wir dürfen nicht mal selbst aus dem Bauch des Flugzeugträgers an Deck gehen, das erledigt das Spiel für uns. Die Jetmission ist von vorne bis hinten eine klassische Schienen-Mission, in der wir lediglich über die Maus unsere Blickrichtung verändern und den Feuerknopf drücken.

Beziehungsweise Ziele vorgeben, denn der zweite Abschnitt von »Auf der Jagd« erinnert frappierend an eine der besten Missionen aus dem ersten Modern Warfare: den Einsatz »Tod von oben«, in dem wir aus einem hoch fliegenden Gunship Terroristen aufs Korn genommen haben. In der Rolle von Hawkins geben wir indes Ziele für andere Jäger vor, die Wärmebildperspektive ist aber die gleiche.

Warum uns Battlefield 3 in der Jet-Mission so sehr die Kontrolle über unsere Spielfigur entreißt, können wir auch nicht genau sagen. Als ob wir erstmal stundenlang über den Flugzeugträger stromern würden, um uns an den Wettereffekten (Regen!) zu ergötzen. Immerhin sind wir im Krieg, Soldatin und obendrein mit einem Auftrag ausgestattet.

Ebenso schleierhaft bleibt uns, warum wir beim schon legendären Schuss aufs Hotel nicht selbstständig aus der Deckung aufstehen dürfen, um die Rakete abzufeuern. Stattdessen müssen wir warten, bis unser Soldat sich automatisch erhebt, automatisch die Rakete schultert und … okay, immerhin dürfen wir dann noch selbst den Feuerknopf drücken. Trotzdem fühlen wir uns durch solche unflexiblen Skripsequenzen gegängelt.

Viel weniger wie eine Bevormundung wirken hingegen die zuweilen eingestreuten Quicktime-Events. Hin und wieder müssen sich Blackburn und Dima in Prügeleien behaupten. Wir schlagen dabei nicht aktiv zu, sondern drücken vorgegebene Tasten, um die Kloppereien auf den Monitor zu zaubern. Unterm Strich fallen die Reaktionsspielchen aber zu leicht und recht unbefriedigend aus. Während wir etwa lediglich dreimal drücken, steigert sich die Prügelei auf dem Bildschirm zum regelrechten Fratzengeballer – das wirkt seltsam.

Die Technik: mal hui, mal pfui

Wer sich nach dem Durchspielen der Kampagne fragen sollte, wo denn die Frostbite-Engine geblieben ist, der fragt sich ähnliches wie wir. Oder anders: Die Zerstörung von ganzen Gebäuden spielt im Solo-Einsatz von Battlefield 3 nur eine verschwindend geringe Rolle. Es geht zwar hin und wieder etwas kaputt (Häuser fallen um), aber dass man selbst signifikant Einfluss auf die Levelarchitektur nehmen könnte – Pustekuchen! Zumal uns auch die meiste Zeit die entsprechende Bewaffnung dafür fehlt. Immerhin dürfen wir Säulen bis aufs Stahlträgerinnenleben zerbröseln.

Auch in Sachen Beleuchtung müssten wir minimal meckern. Die Lichtstimmungen des Spiels sind über weite Strecken über jeden Zweifel erhaben, aber wenn sich unser Squad dann hin und wieder durch kunstvoll beleuchtete Abschnitte bewegt, dabei jedoch keine Schatten wirft, dann werfen wir den Entwicklern für diese Passagen grobe Schlamperei vor. Wieder gut macht es Dice beispielsweise in einer Schleichmission, in der wir uns nachts durch ein von Regen und Blitzen verschönertes Teheran bewegen.

Für Sound-Fetischisten bietet Battlefield 3 auch im Soloeinsatz die serientypische Qualität. Wer empfindliche Lauscher hat, sollte den Ton schön leise drehen oder gleich etwas anderes spielen. Allerdings verpasst man so auch die stellenweise unglaublich gute Musikuntermalung, die gerade in wichtigen Szenen gekonnt die Wirkung verstärkt. Übrigens ohne die für Kriegsspiele typischen Posaunen-Trommeln-Streicher-Orgien. Auch die deutsche Sprachausgabe kann sich hören lassen, auch wenn die Wortmeldungen im englischen Original insgesamt geschmeidiger und deswegen lebensechter rüberkommen.

Audio-Tipp

Wer Battlefield 3 auf dem PC auf Deutsch installiert hat, irgendwann aber dann doch lieber die englische Sprachausgabe genießen will, muss nichts neu installieren, sondern nur in den Audio-Optionen auf einen Pfeil klicken und schon kommt das Original aus den Boxen, die Bildschirmtexte aber bleiben auf Deutsch. Wer gleich auf Englisch installiert, dem fehlt eine weitere Sprachauswahl in den Einstellungen.

Unterm Strich: (Fast) wie die anderen

Dice hat sich die Experimente verkniffen und sich ziemlich genau an dem orientiert, was Infinity Ward und Treyarch üblicherweise machen. Kein Fehler, denn uns hat die Solo-Kampagne von Battlefield 3 ausgezeichnet unterhalten. Sogar bis zum gelungenen Schluss, der uns trotz eines überraschenden Perspektivenwechsels (Nein, wir verraten nichts!) befriedigt und angenehm melancholisch aus dem Spiel entlassen hat. Und das ist etwas, was wir bei einem Call of Duty bisher so noch nicht erlebt haben.

Petra Schmitz: Dice kann also doch sehr gute Solo-Kampagnen! Zumindest, wenn sich die Entwickler an die großen Vorbilder halten. Battlefield 3 ist durchgängig sehr gute Unterhaltung auf einem fast immer großartigen Grafikniveau. Ich bin mehr als überrascht, denn insgeheim hatte ich etwas im Bereich des jüngsten Medal of Honor befürchtet. Wenn ich gemein wäre, könnte ich den Schweden die dreiste Kopiererei zum Vorwurf machen. Aber hey, wenn Kopieren in der Spieleentwicklung verboten wäre, dann gäb’s kein World of Warcraft, haha! Trotzdem: Für Battlefield 4 wünsche ich mir mehr Eigenständigkeit, mehr Ideen und unbedingt irgendwas ohne Terrorismus.

Grafik 10/10

+ tolle Charaktermodelle
+ butterweiche Animationen
+ beeindruckende Lichtstimmungen
+ sehr gute Waffeneffekte
- zuweilen Detailarmut
- Schatten fehlen manchmal


Sound 10/10

+ fantastische Waffensounds und Explosionen
+ gute deutsche, sehr gute englische Sprecher
+ ungewohnter, aber sehr passender Soundtrack
- minimale Soundfehler


Balance 8/10

+ drei Schwierigkeitsgrade
+ Helden heilen automatisch
+ oft fordernd, aber fair
+ gut platzierte automatische Speicherpunkte
- Vehikel-Einsätze zu leicht
- Quicktime-Events zu leicht
- Munitions-Geschenke an Speicherpunkten


Atmosphäre 9/10

+ dichte Schlachtfeld-Atmosphäre
+ gut platzierte, tolle Zwischensequenzen
+ guter Tempowechsel in den Missionen
- manchmal öde Ballerpassagen


Bedienung 10/10

+ präzise Shooter-Steuerung
+ Waffen fühlen sich angenehm unterschiedlich an
- kein freies Speichern



Umfang 6/10

+ viele und vor allem große Schauplätze
- kurze Spielzeit
- geringer Wiederspielwert


Leveldesign 8/10

+ abwechslungsreiche Einsatzorte
+ zumeist glaubwürdiger Levelaufbau
+ Linearität wird im Regelfall gut kaschiert
- Schienenabschnitte
- unflexible Skripte gängeln Spieler



KI 6/10

+ KI-Kameraden agieren selbstständig
+ Feinde nutzen Deckungen
- wagen sich aber in unsinnigen Momenten heraus
- zu viele Gegner stürmen dumm vor


Waffen & Extras 10/10

+ Schusswaffen unterscheiden sich in Handhabung und Wirkung
+ große Auswahl von Freund- und Feindwaffen
+ Einsatz von Spezialwaffen (Rakatenwerfer etc.)



Handlung 9/10


+ gut eingefangene Hauptfiguren
+ einige Gänsehaut-Momente
+ gelungenes Ende
- Story wenig ideenreich


Spielzeit

7 Stunden


Fazit

Gelungenes Solo-Battlefield.


86 Punkte


Battlefield 3 - Test-Video zur Solo-Kampagne
(9:17)



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Esox-Lucius: 26.10.2011 20:55.

26.10.2011 20:47 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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Achtung Spyware in Battlefield3 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Habs heute im TV in den Nachrichten gesehen. Kein Scherz. EA schnüffelt jede Menge Daten von euch aus. Auf Grund von Protesten von Datenschützern knickt EA bereits ein und "verspricht" die Daten nicht zu benutzen. Bitte informiert euch im Netz darüber für Details. Konkret geht es um Origin. Nun kann man denken das Steam auch schnüffelt, jedoch scheint Origin doch dabei etwas zu weit zu gehen.

http://kurier.at/techno/games/4310892.php

http://www.n-tv.de/technik/EA-schreckt-z...cle4662291.html

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02.11.2011 06:53 Ralf ist offline E-Mail an Ralf senden Homepage von Ralf Beiträge von Ralf suchen Nehmen Sie Ralf in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von Ralf: ralf_19672006
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RE: Spyware in Battlefield3 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was da Origin macht ist schon lange bekannt.

Gamestar hatt davon vor 2 Monaten berichtet 95% aller Battlefieldfans wusten schon lange bevor worauf sie sich einlassen.

Was die Medien jetzt von sich geben ist wie gesagt schon ein alter Hut. Du weist doch selbst wie die Aasgeier sind, jemanden Worte ihn den Mund legen und die ganze sache Aufblassen bis zum geht nicht mehr.

Trotzallem ist es eine Sauerei von EA aber die geben es wenigstens zu.
Was so manche für viel Geld gekaufte Software ohne unseren wissen alles anstellt... Lieber nicht darüber Nachdenken.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Esox-Lucius: 02.11.2011 18:30.

02.11.2011 18:28 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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ich denke darüber nach. Ich wundere mich das du, der auf seinem neuen rechner nichtmal surfen will, nicht darüber nachdenkt. So sehr mir die Medien auf den Zeiger gehen so bin ich froh das man sowas wenigstens auf diese Art erfährt. Denn wer bitte schön ließt sich bei der Installation die kilometerlangen Lizenzbedingungen durch? Und wer versteht die dann auch noch auf Anhieb? Genau das nutzen die aus. Für mich ich das ein hübsch verpackter Trojaner der im Hintergrund meine Platte überwacht. Wenn ich mir sowas ohne mein Wissen einfange ist das schon ärgerlich. Wenn ich das aber vorher weiß sage ich NEIN DANKE.

Herr Gott, wer will denn noch alles meine Platte durchsuchen, schnüffeln und mich ausspionieren? Bald rödelt mein Rechner zu 80% nur noch um ungefragt Daten zu verschicken!!!!!

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02.11.2011 18:34 Ralf ist offline E-Mail an Ralf senden Homepage von Ralf Beiträge von Ralf suchen Nehmen Sie Ralf in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von Ralf: ralf_19672006
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Origin mit Windows Firewall blockieren Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Quelle:http://www.gamestar.de/spiele/battlefiel...12,2561710.html

Origin mit Windows Firewall blockieren

Ohne zusätzliche Software lässt sich Origin zudem mit der Windows Firewall im Zaum halten. Wie das geht, hat unser Community-Mitglied Peacecamper zusammengefasst.

Für Windows 7:

Start -> "Firewall" eintippen

In der linken Spalte auf "Ausgehende Regeln" klicken.

Dann in der rechten Spalte auf "Neue Regel...".

Wir wollen ein Programm blockieren, also ganz unten "Weiter".

Dann per Durchsuchen die "Origin.exe" auswählen.

Wieder auf "Weiter", dann die Markierung bei "Blockieren" lassen und wieder weiter.

Dann am besten alle Häkchen so lassen, wie sie sind

Zum Schluss wird noch ein Name dafür vergeben. Fertig.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die oben genannten Schritte auch für die Datei "OriginClientService.exe" zu wiederholen.

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02.11.2011 20:53 Esox-Lucius ist offline E-Mail an Esox-Lucius senden Beiträge von Esox-Lucius suchen Nehmen Sie Esox-Lucius in Ihre Freundesliste auf
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Hab mich gerade mal ein bischen mit dem Thema beschäftigt,
laut Greg Schaefer (Technikchef für Onlinedienste bei Origin) MUSS das Ding auf dem Rechner laufen um die Versorgung mit Patches zu gewährleisten, ein Schelm wer böses dabei denkt Augenzwinkern Zudem ist sicher das, wenn das Spiel über Origin gestartet wird auch das Programm laufen muss. Ansonsten startet das Spiel erst gar nicht.

Es ist ja nun wirklich jedem selbst überlassen was davon zu halten ist, aber ich halte wenig davon das ich mich demnächst bei legal gekauften Spielen die ich mit meinem sauer verdienten Geld bezahle gegenn Spyware schützen muss die ebenso "legal" mitinstalliert wird.

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man kann grundsätzlich alle Pilze bis an sein Lebensende essen.....

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von cookiecutter: 04.11.2011 11:19.

04.11.2011 11:18 cookiecutter ist offline E-Mail an cookiecutter senden Homepage von cookiecutter Beiträge von cookiecutter suchen Nehmen Sie cookiecutter in Ihre Freundesliste auf
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